Christian Rathgeb zum Thema Sicherheit bei den FDP Frauen

MW/Die Stimmen der Frauen seien ihm nicht so gewiss bei den Regierungsratswahlen am 18. Mai, habe eine Umfrage ergeben, so Regierungsrat Christian Rathgeb. Am Themenabend „Sicherheit" der FDP Frauen Graubünden manifestierte sich jedoch grosses Interesse an der kompetenten Arbeit des Vorstehers des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit. „Das Sicherheitsempfinden ist sehr subjektiv", stellt Rathgeb fest. Im öffentlichen Raum wird mit guter Polizeipräsenz präventiv gearbeitet. Prävention sei ein wichtiger Ansatz, um der Bevölkerung Sicherheit zu vermitteln. Persönliche Präventionsberatungen gehören zum Alltag der Polizei.

Bildlegende: Regierungsrat Christian Rathgeb im Gespräch mit Claudia Bundi, Präsidentin FDP Frauen Graubünden.

Im Jahr 2013 wurden in Graubünden 261 Gewaltdelikte an Frauen verübt. Davon sind 179 Fälle häusliche Gewalt. „Die Dunkelziffer bei der häuslichen Gewalt ist dabei noch nicht berücksichtigt", stellte der Justizminister fest und er fordert dazu auf, Delikte bei der Polizei zu melden, damit sie auch tätig werden kann. Im nächsten Jahr will Rathgeb dem Grossen Rat eine Revision des Polizeigesetzes unterbreiten. Über die Ergebnisse der Abklärungen betreffend einer mobilen Einsatztruppe will Rathgeb noch in diesem Jahr das Parlament orientieren.

Die angeregte Diskussion im Plenum zeigte, dass die FDP Frauen Präsidentin Claudia Bundi mit dem Thema Sicherheit, mit dem Fokus auf die Frauen, ein heisses Eisen aufgegriffen hatte.