Bei allen Sachgeschäften wurde Eintreten beschlossen. Zur kantonalen Volksinitiative „Starke Gemeinden – starker Kanton" stellt sich die FDP Fraktion klar hinter Regierung und Kommission und lehnt diese ab.
Ebenfalls ist sie für den Verzicht eines Gegenvorschlages. Nach Auffassung der FDP Fraktion hätten die bisher umgesetzten, bereits beschlossenen und projektierten Fusionen bewiesen, dass das angestrebte Ziel auf dem nun vorgegebenen Weg erreicht werden könne. Es bestehe somit kein Bedarf vom getroffenen Grundsatzentscheid im Zusammenhang mit der Gemeindereform, die vorsieht, dass bis zum Jahr 2020 zwischen 50 und 100 Gemeindezusammenschlüsse vom Kanton gefördert werden. des Grossen Rates abzuweichen oder ihn zu ändern. Die FDP ist mit der Botschaft zur Totalrevision des kantonalen Pensionskassengesetzes zufrieden, in welchem die seinerzeitigen Vorschläge der FDP in der Vernehmlassung weitgehend berücksichtigt wurden.
Eingehende Diskussionen fanden zum Bericht über die möglichen Erkenntnisse und Vorschläge zur Effizienzsteigerung im Grossen Rat statt. Es ging da unter anderem um die Abschaffung der Abendssitzungen, die Anredefloskeln, die Redezeiten von Regierung und Parlamentsmitgliedern. So wurde von Fraktionsmitgliedern die Frage aufgeworfen, was denn das ganze soll, hätte da der Berg wohl einen Floh geboren? Einige Vorschläge wurden akzeptiert, andere angepasst und andere auch abgelehnt.
Und trotzdem war man für Eintreten, denn die intensive und konstruktive Diskussion um die unterbreiteten Vorschläge hätten gezeigt, dass eben nur alleine unter dem Titel Effizienz viele andere Gepflogenheiten im Ratsbetrieb unter die Räder gekommen wären.