Zweitwohnungsinitiative bringt die vorausgesagten Probleme – konstruktive Diskussion notwendig

Die vom SECO (Staatsekretariat für Wirtschaft) in Auftrag gegebene Studien bestätigen die von den Gegnern der Zweitwohnungs-Initiative wiederholt dargelegten Probleme, wonach die Annahme der Initiative zu fatalen Folgen, vorab in den Rand-und Gebirgsregionen führen wird. Die aktuellen Analysen zeigen klar auf, dass mit enormen Verlusten von Arbeitsplätzen, man spricht von rund 8600 bis 2015, zu rechnen ist. Davon ist unter anderem auch der Kanton Graubünden betroffen, wobei die genauen Zahlen zur Zeit leider noch nicht ermittelt werden konnten. Rechnet. Man rechnet aber mit rund 3000 Arbeitsplätzen, die verlustig gehen werden. Hauptbetroffene dürfte hier die Bauwirtschaft , inklusive Baunebengewerbe sein.

Die Bündner FDP.Die Liberalen unterstützt die Forderungen der Regierungskonferenz der Gebirgskantone und der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren, die in der Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative das notwendige Augenmass fordern. Insbesondere soll bekräftigt werden, dass für bestehende Häuser und für bis am 31. Dez. 2012 bewilligte Wohnungen die Eigentumsrechte gewährleistet bleiben und für die Hotellerie Ausnahmen geschaffen werden, um der Hotellerie ein Überleben mit marktwirtschaftlichen Ansätzen zu ermöglichen. Gleichzeitig ruft die Bündner FDP die Gemeinden auf, bei Umbauten grosszügig zu sein. Ansonsten tritt eine ungewollte Blockade ein, welche für das Gewerbe äusserst nachteilig ist. In jedem Fall braucht es die Bereitschaft, auch über neue Modelle nachzudenken, um die Volkswirtschaft Graubündens weiter zu bringen. Die FDP wird sich diesem Ansinnen nicht verschliessen, sondern einen aktiven Beitrag dazu leisten, um unsere Arbeitsplätze und unser Wohlstand zu sichern.